Am Samstag dem 5. Dezember jährte sich zum 11.
Mal der Nikolausball der Gesellschafskreise in der Tanzschule Jürgen
Hoffmann. Beim traditionellen Tanzturnier um den Wanderpokal des
Jugend-Clubs kämpften dreizehn Paare um den Sieg in den Standard-
und Lateinamerikanischen Tänzen.
Das Paar Paul Eisenhawer und Julia Vormweg lag nach der Vorrunde
mit hohem Punktabstand vor allen anderen Paaren, konnte sich dann
jedoch in der Endrunde gegen die starke Konkurrenz der beiden
Siegerpaare nicht mehr durchsetzen. Durch ausgezeichnete Technik
und saubere tänzerische Darbietung konnten Markus Berndt und
Kathrin Wennicke den Latein-Pokal erringen. Christian Steinhoff
konnte mit seiner Partnerin Nina Chochoiek als Sieger der Standard
-Wertung in die Fußstapfen seines Bruders, dem Vorjahressieger,
treten. Die Pokale überreichte Isabella Cicero als
Allroundsiegerin des Vorjahres mit ihrem Partner Bernd Wiethoff.
Die beiden Ausnahmetänzer zeigten in einer tollen Latein-Show ihr
neues Kürprogramm über fünf Tänze und rissen das Publikum zu
Begeisterungsstürmen hin.
Beim Benefizturnier der Gesellschaftskreise siegte
zum zweiten Mal in Folge das Ehepaar Salvatore und Maria Cotrufo,
die, gefolgt von Wolfgang und Martina Güldner ( 2. Platz ) sowie
von Rudi und Veronika Slowi ( 3. Platz ), den besten Wiener Walzer
tanzten.
Als der Nikolaus mit "braungefrorenem Bart" auf dem
Tanzparkett erschien, zeigte die als "Latin-Lovers"
auftretende Mambo/Salsa - Formation des Jugend-Clubs ihre "Dirty-Dancing"-Choreographie,
was den Heiligen Mann mit einem Augenzwinkern zur Ermahnung der
junge Paare veranlasste, doch immer "schön sauber" zu
bleiben.
Improvisations-Technik
beim leidenschaftlich-sehnsüchtigen Tango Argentino demonstrierte
zu später Stunde Jürgen Hoffmann mit der Vorjahres-Zweiten beim
Jugendpokal-Turnier, Virginia Angelini. Raffinierte Sinnlichkeit und
Virtuosität zeichnen diesen Tanz aus, der seinen Eroberungsfeldzug
jetzt auch bis ins "Land der tausend Berge" angetreten
hat.
Der Erlös des Abends diente der Jugend-Formation,
die noch typisch lateinamerikanische Tanzkleidung für ihren
kommenden großen Auftritt auf dem Frühlingsball am 6. März 1999
benötigt